Porzellan-Workshops
Workshop-Termine
Die Workshop-Termine werden sukzessive aktualisiert/ergänzt. Weitere Informationen zu Keramikkurs-Angeboten/Workshops gerne auch telefonisch oder per E-Mail.
Ab 3 Teilnehmer können Sie einen Termin und den Kursinhalt für einen Sonder-Workshop individuell vereinbaren.
2026
Fragile Leichtigkeit – Tanz der Verbindungen
Aus Paperclay-Porzellan gestalten wir hauchdünne Windlichter, Lampenschirme, Lichtschalen, fragile Schalenobjekte oder Skulpturen. Wir stellen aus einer Mischung aus Porzellan und Papierfaserbrei das Porzellan-Paperclay selbst her. Die Arbeiten entstehen durch Verflechtungen von dünnen Porzellansträngen, aus denen die Objekte mittels Einform- oder Überformtechnik gefügt werden.
Aus recht flexiblen Paperclaysträngen können streng geometrisch gezirkelte oder freie, willkürlich spielerisch erscheinende Muster gelegt werden. Zusätzlich können diese Grundstrukturen durch Kordelporzellanareale komplettiert und immer weiter „fortgesponnen“ werden. Es entstehen leichte, luftige, scheinbar zerbrechliche Arbeiten, deren Erscheinung durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten lebt.
Lasst euch gerne auf dieses meditative und spannende Experiment ein!
Lay by lay
Paperclay mal anders
In diesem Workshop werden aus unterschiedlichen Pappen Gefäße oder Skulpturen gebaut. Die aus Pappe gebauten Objekte werden mit chemischen Zutaten präpariert, um sie haltbar für die Porzellan-Paperclaymasse zu machen. Schicht um Schicht wird die Paperclaymasse aufgetragen und zum Gefäß oder der Skulptur geführt. Während des Brennprozesses brennt die stabilisierende Pappe weg und es entstehen hauchdünne, eigenwillige und einzigartige transluzente Arbeiten. Filigrane Schalen, Wandgestaltung, Lichtobjekte oder skulpturale Objekte – alles ist möglich! Lassen sie sich inspirieren!
Grafik | Schrift | Farbe
Lithografie auf Paperclay-Porzellan
Lithografie und grafische Techniken auf Paperclay-Porzellan
In diesem Workshop wird die aus der Grafik entlehnte Technik der Lithografie auf Paperclay-Porzellan angewendet. Dabei werden Schwarz-Weiß-Kopien (nur Laserdruck) auf lederharte Porzellanoberflächen übertragen. Aus Text, Bild, Motiv, Farbe werden spannende, wunderliche, spaßige, neue ästhetische Zusammenhänge auf keramischen Oberflächen gestaltet. Laserkopien der Text- und Bildmotive dienen als Ausgangsmaterial.
Die Lithografie beruht auf der Abstoßung von Wasser und Fett. In diesem Workshop werden alle Arbeitsschritte von der Herstellung der Leinöltinten, über Motivwahl, Bildgestaltung und der lithografischen Druckübertragung erklärt und gezeigt. Die grafischen Übertragungen erfolgen auf feuchte oder geschrühte Porzellanoberflächen.
Zusätzlich zu dieser lithografischen Drucktechnik wird die Kombination mit Stempel- oder Textildruck gezeigt. Grundlegende Gestaltungsprinzipien der Bildaufteilung werden ebenfalls in diesem umfassenden Workshop vermittelt.
Erde | Wasser | Feuer | Luft
Spiel mit den Elementen
In diesem Workshop geht es darum, dass uns unbewusst Prägende aus der Natur bewusst zu machen und mittels keramischer Materialien, Rohstoffen und Techniken in eine neue Formensprache, charakteristische Gestaltung und individuelle Handschrift umzusetzen.
Oft unbeachtete Naturschönheit: verwittertes Gestein, aufgebrochene Borken, Erdschichtungen, gealtertes Holz, sind von Wetter, Sonne, Wind und Wasser gezeichnet. Wir wollen den Prozess der Verwandlung von der Natur zur Kultur aufgreifen und jeder kann seine eigene Sichtweise, Projektion und Umsetzung finden.
Es geht darum, Polarität als Einheit zu begreifen: Gekerbt, faltige, scharfkantige Ästhetik wie felsige Schluchten oder tektonische Verschiebungen können Porzellanfragmente mit gebrochenen Kanten und Farbverläufen sein. Im Gegensatz zu glatten polierten Flächen und glasigen Arealen, die Wasser und Meer symbolisieren können.
Wir arbeiten mit Paperclay-Porzellan, Tonschlickern, Schamotte, Porzellanengoben und Pigmenten. Es ist jedem überlassen, ob das Thema in Form von Schale, Gefäß, Objekt oder Skulptur umgesetzt wird. Das Herausarbeiten der archaisch anmutenden Oberflächen wird durch Schichtungen unterschiedlichster keramischer Materialien erzeugt, wie Porzellan, Tonschlicker, Porzellanengobe, Schamotte und Pigment. Verschiedene Möglichkeiten werden erläutert und gezeigt.
Es macht Lust auf Experimente und ist elementar wie das Wirken der Natur!
Advent-Advent …
Schnupperkurs für Einsteiger und Fortgeschrittene
Advent, Advent ein Lichtlein brennt ... Ob Baumbehang, Engel oder Windlichter, vieles ist machbar. Mittels Präge- und Kerbtechniken werden strukturierte Oberflächen gestaltet und auch die Dekorationsmöglichkeiten von Umdruck-, Pinsel- und Scraffitotechniken mit farbigen terra sigillata können ausprobiert werden.
2027
Schellacktechnik
Faszination des Lichts
Es werden sehr dünnwandige Porzellanflächen hergestellt, die entweder plan wie Lithophanien als Fensterbilder genutzt oder zu Gefäßen montiert werden können. Dann werden die Objekte mittels Pinsel mit Schellack dekoriert und danach mittels feuchter Schwämmchen bearbeitet, sodass nach den Bränden die Muster reliefartig und durchscheinend hervortreten.
Nerikomi-Revival
Nerikomi ist eine sehr alte japanische Dekorationstechnik, in der mittels färben des Porzellans, schichten, schneiden, drehen, neu anordnen und verbinden, Musterplatten erstellt und daraus dann Gefäße gebaut werden. Es werden Hinweise und Tipps und Rezepte zur Herstellung und Verarbeitung farbiger Porzellane vermittelt. Ein Spiel mit Licht und Schatten, Bewegung und Statik, Farbe gegen Linie – eine Methode mit überraschender und spontaner Ausdrucksweise mit fulminanter Wirkung!
Inlays-Intarsien + Co
In diesem Workshop geht es um die Gestaltung der Porzellanoberflächen mittels eingefärbter Porzellanmassen in Kombination mit Porzellanengoben. Porzellan bietet die Möglichkeit im noch feuchten Zustand Kerb- und Ritztechniken ähnlich der grafischen Technik Radierung anzuwenden. Diese Areale werden mit eingefärbten Porzellanen verfüllt und in der Abfolge der Trocknungsphase mit Porzellanengoben in Lasurtechnik, Stupftechnik, Schwämmeln oder Scraffito gestaltet. Hochdruck- und Tiefdruckverfahren aus Malerei und Grafik werden so verknüpft und bieten unendliche Kombinationsmöglichkeiten des Dekorierens.
Das Einfärben der Porzellanmassen sowie elementares Wissen zur Herstellung der Porzellanengoben werden erläutert. Grundlegende Gestaltungsprinzipien der Bildaufteilung werden ebenfalls vermittelt. Das Fühlen der Materialien mit den Händen, das Formen, Kerben, Schneiden, Zusammenfügen, Dekorieren erfordert chronologisches Denken, lässt aber gleichzeitig auch Raum für Spontanität und Überraschungen.